Die Beatles auf Schallplatte, Compact Disc, Kino, Video & DVD

 

John Lennon

Paul McCartney

George Harrison

Ringo Starr

Please Please Me

With The Beatles

A Hard Day’s Night

For Sale

Help!

Rubber Soul

Revolver

Sgt. Pepper’s

Magical Mystery Tour

The Beatles

Yellow Submarine

Abbey Road

Let It Be

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Als geniale Komponisten und Erfinder eines neuen Sounds werden die Beatles heute gefeiert. Allerdings, aus dem Nichts kam auch bei ihnen nichts.

 

 

Geprägt wurde ihr eigenwilliger und persönlicher Stil vor allem durch John Lennon und Paul McCartney. John Lennon bekam die ersten Griffe auf der Gitarre von seiner Mutter beigebracht. Weil sie aber nur Banjo spielen konnte, waren es auch Banjo-Akkorde die John Lennon zu Beginn spielte. Sein zweiter Lehrmeister wurde Paul McCartney, dessen Talent er fast neidlos anerkannte. Paul McCartney war Linkshänder. Darum musste sich John Lennon vor den Spiegel stellen, um das zu verbessern, was ihm Paul McCartney gezeigt hatte. Diese beiden Umstände prägten seinen Stil, Gitarre zu spielen und zu komponieren. Dadurch beherrscht er Akkorde und Griffe, wie sie heute kaum ein Gitarrist nachmachen kann.

Die Wurzeln der Musik der Beatles ist der Rock `n` Roll. Leute wie Chuck Berry, Little Richard, Eddie Cochran und Buddy Holly waren die ersten Vorbilder. Heute noch schwärmt Paul McCartney für Buddy Holly wie für keinen anderen Musiker des Rock `n` Roll. Heartbreak Hotel und Rock Around The Clock waren die Hits, die John Lennon und Paul McCartney auf die Idee brachten, selber Musik zu machen. Der Song Twenty Flight Rock von Eddie Cochran war es, der Paul McCartney und John Lennon zueinander brachte. John Lennon wollte dieses Lied gerne spielen, Paul McCartney konnte es und brachte es John Lennon bei. Das war der Anfang der langen Freundschaft und die tatsächliche Geburtsstunde der Beatles.

Aber ihren eigentlichen, typischen Sound entwickelten die Beatles erst in Hamburg, wie sie selber sagen. Dort standen sie stundenlang in verrauchten Clubs auf der Bühne. Um den Rhythmus zu halten, stampften sie bei ihren Auftritten immer mit den Füssen. Und um die Stimmbänder zu schonen, sangen sie abwechselnd, und wenn es in den Clubs zu laut war, sangen sie alle gemeinsam. So brachten sie sich selbst den harmonischen Gruppengesang bei, für den sie so berühmt wurden. Und der stampfende Rhythmus wurde später als Beat berühmt.

Als die Beatles ihre Karriere begannen, war es üblich, dass Komponisten am Schreibtisch sich Melodien einfallen ließen. Die Manager oder Produzenten einer Gruppe wählten die Lieder aus und dann ging es ins Studio. Auch Produzent George Martin wollte den Beatles bereits fertige Kompositionen aufs Auge drücken, kam damit aber nicht durch. Die Beatles weigerten sich einfach, etwas anderes als ihre eigenen Lieder aufzunehmen. Das hätte am Anfang fast zum Bruch geführt, sie riskierten ihren gerade unterschriebenen Plattenvertrag. Glücklicherweise wurde Love Me Do ein annehmbarer Erfolg. Die Rechnung der Beatles schien aufzugehen.

Mit dieser Entscheidung revolutionierten die Beatles fast das ganze Showbusiness. Seitdem gibt es immer weniger Interpreten, die Titel von fremden Komponisten aufnehmen. Trotzdem nahmen die Beatles zu Beginn ihrer Karriere, vornehmlich auf ihren LP’s, Fremdkompositionen auf. Diese Lieder hatten sie schon jahrelang in den Clubs gespielt, waren so etwas wie ihre eigenen Favoriten, außerdem hatten sie nicht genügend eigene Songs in der Schublade, um LP’s damit füllen zu können und Zeit zum Komponieren war am Anfang auch nicht sehr viel. Der Aufstieg ging einfach zu schnell, nachdem erst einmal ein Anfang gemacht war. Heute arbeiten Gruppen an einem Album etwa ein Jahr, gehen in dieser Zeit nicht auf Tournee, geben keine Interviews. Die Beatles aber waren pausenlos unterwegs. Zum Komponieren hatten sie da keine Zeit mehr.

Die wichtigsten und meisten Titel schrieben Paul McCartney und John Lennon. So verschieden die beiden charakterlich auch waren, so unterschiedlich fielen auch die Titel aus. Grundsätzlich kann gesagt werden, und dies wird auch von beiden in Interviews bestätigt, dass Paul McCartney der einfallsreichere Komponist war, während John Lennon die meisten Textideen lieferte. Paul McCartney war der ruhige Typ, der seine Stärke bei den Balladen entwickelte. John Lennon lief bei den rauen Rocktiteln zur Höchstform auf. Zwar verwischen hier die Grenzen, wie sich dies auch später bei den Soloalben zeigte.

Zu Beginn der Karriere waren die Beatles eindeutig vom Rock `n` Roll beeinflusst. Ihre ersten drei LP’s gehören heute noch zum besten was an Rockalben existiert. Mit Help! und Rubber Soul begann für die Beatles eine neue Zeit. Ihre Kompositionen wurden melodischer, Harmonien wurden wichtiger als bloße Riffs und Ringo’s Off-Beat-Drumming beherrschten jetzt mehr den Stil. Es war, als hätten sich die Beatles die Hörner abgestoßen. Die jungen Wilden wurden zahm. Jetzt zeigten sie auch, was an kompositorischen Fähigkeiten in ihnen steckte. Auf Help! ist der Titel Yesterday, den Paul McCartney heute noch für seinen schönsten und wichtigsten hält. Er ist auch zweifellos einer der erfolgreichsten Beatlessongs.

Mit Rubber Soul begann auch die Phase der psychedelischen Musik bei den Beatles. Norwegian Wood und Michelle wurden die bekanntesten Titel, Lieder wie I’m Looking Through You oder Think For Yourself sind fast vergessen, kann heute auf Anhieb kaum noch jemand mitsingen, aber sie entfalten ihre ganze Schönheit immer wieder beim Anhören. Die LP Revolver bildete den Abschluss dieser Jahre. Jetzt ließen sich die Beatles mehr Zeit beim Komponieren und im Studio. Sie feilten am Arrangement, an den Aufnahmen. Dadurch verlor ihre Musik etwas von der Spontaneität und Frische der früheren Jahre, aber sie gewannen an Aussage. Die Beatles wandelten sich in dieser Zeit von einer Rockgruppe wie es viele gab zu einer Kult- und Kulturband. Für viele Fans mag das damals ein Verlust gewesen sein, aber die Platten welche die Beatles jetzt brachten untermauerten ihren Ruf und Ruhm und ließen sie bis heute aktuell bleiben.

Doch aus sich heraus allein schufen die Beatles ihre Lieder nicht immer. Oft verarbeiteten sie eigene Erlebnisse, schufen aus Schlagzeilen von Zeitungen oder aus Sprüchen, die sie im Fernsehen aufschnappten neue Lieder. Sie ließen sich auch von Kollegen beeinflussen. Typisch ist dafür der Einfluss der indischen Musik auf George Harrison und damit wieder auf die Beatles. Wer sich einmal I’m Down anhört, kann leicht Anklänge an Long Tall Sally von Little Richard erkennen. Bob Dylan war es, der große Einflüsse auf die Texte von John Lennon ausübte und auch Gruppen wie die amerikanische Band Vanilla Fudge strahlten mit ihren Soundexperimenten auf die Beatles aus.

Die Beatles glichen einem Schwamm, der alles aufsaugte, in dem sich alles vermischte und dann in komprimierter Form wieder herausgepresst wurde. Unfair wäre es, ihnen vorzuwerfen, sie hätten geklaut, sie schafften es einfach besser als viele ihrer Zeitgenossen, sich verständlich auszudrücken, gefällige und originelle Melodien zu schreiben. Das ist das eigentliche Genie der Beatles, das unterscheidet sie von vielen anderen Gruppen, macht sie bis heute einzigartig.

Dazu kam noch die fast einmalige Kombination des bitterbösen, schwarzen, gelegentlich sogar leicht schrulligen Humors von John Lennon mit der leicht sentimentalen und romantischen Art von Paul McCartney. John Lennon der Aggressive, Paul McCartney der Verbindliche, George Harrison der Stille und Ringo Starr der naive, treue, herzige Typ. Diese Mischung war der Treibsatz, den die Gruppe so erfolgreich machte und die Musik der Beatles über vieles hinaushob, was in den 60er Jahren in Vinyl gepresst wurde.

 

 

Year

 

Title

Type

??.06.1961

 

My Bonnie /

Single

05.10.1962

UK

Love Me Do / PS I Love You

Single

11.01.1963

25.02.1963

UK

US

Please Please Me / Ask Me Why

Single

22.03.1963

UK

Please Please Me

LP / CD

11.04.1963

27.05.1963

UK

US

From Me To You / Thank You Girl

Single

12.07.1963

UK

Twist And Shout

EP

22.07.1963

US

Introducing The Beatles

LP

23.08.1963

16.09.1963

UK

US

She Loves You / I’ll Get You

Single

06.09.1963

UK

The Beatles’ Hits

EP

01.11.1963

UK

The Beatles (No 1)

EP

22.11.1963

UK

With The Beatles

LP / CD

29.11.1963

26.12.1963

UK

US

I Want To Hold Your Hand / This Boy

I Want To Hold Your Hand / I Saw Her Standing There

Single

20.01.1964

US

Meet The Beatles!

LP

30.01.1964

US

Please Please Me / From Me To You

Single

07.02.1964

UK

All My Loving

EP

02.03.1964

US

Twist And Shout / There’s A Place

Single

16.03.1964

20.03.1964

US

UK

Can’t Buy Me Love / You Can’t Do That

Single

23.03.1964

US

Do You Want To Know A Secret / Thank You Girl

Single

10.04.1964

US

The Beatles' Second Album

LP

27.04.1964

US

Love Me Do / PS I Love You

Single

21.05.1964

US

Sie Liebt Dich / I’ll Get You

Single

19.06.1964

UK

Long Tall Sally

EP

26.06.1964

10.07.1964

US

UK

A Hard Day’s Night

LP / CD

06.07.1964

 

A Hard Day’s Night

Film

10.07.1964

13.07.1964

UK

US

A Hard Day’s Night / Things We Said Today

A Hard Day’s Night / I Should Have Know Better

Single

20.07.1964

US

I’ll Cry Instead / I’m Happy Just To Dance With You

Single

20.07.1964

US

And I Love Her / If I Feel

Single

20.07.1964

US

Something New

LP

24.08.1964

US

Matchbox / Slow Down

Single

06.11.1964

UK

Extracts From The Film A Hard Day’s Night

EP

23.11.1964

US

The Beatles’ Story

LP

23.11.1964

27.11.1964

US

UK

I Feel Fine / She’s A Woman

Single

04.12.1964

UK

Beatles For Sale

LP / CD

15.12.1964

US

Beatles '65

LP

15.02.1965

US

Eight Days A Week / I Don’t Want To Spoil The Party

Single

22.03.1965

US

The Early Beatles

LP

06.04.1965

UK

Beatles For Sale

EP

09.04.1965

19.04.1965

UK

US

Ticket To Ride / Yes It Is

Single

04.06.1965

UK

Beatles For Sale (No 2)

EP

14.06.1965

US

Beatles VI

LP

19.07.1965

23.07.1965

US

UK

Help / I’m Down

Single

29.07.1965

 

Help!

Film

06.08.1965

13.08.1965

UK

US

Help!

LP /CD

13.09.1965

US

Yesterday / Act Naturally

Single

03.12.1965

06.12.1965

UK

US

We Can Work It Out / Day Tripper

Single

03.12.1965

06.12.1965

UK

US

Rubber Soul

LP / CD

06.12.1965

UK

The Beatles’ Million Sellers

EP

21.02.1966

US

Nowhere Man / What Goes On

Single

04.03.1966

UK

Yesterday

EP

30.05.1966

10.06.1966

US

UK

Paperback Writer / Rain

Single

20.06.1966

US

Yesterday . . . And Today

LP

08.07.1966

UK

Nowhere Man

EP

05.08.1966

08.08.1966

UK

US

Eleanor Rigby / Yellow Submarine

Single

05.08.1966

08.08.1966

UK

US

Revolver

LP / CD

09.12.1966

UK

A Collection Of Beatles Oldies

LP

13.02.1967

17.02.1967

US

UK

Strawberry Fields Forever / Penny Lane

Single

26.05.1967

02.06.1967

UK

US

Stg. Pepper’s Lonely Hearts Club Band

LP / CD

07.07.1967

17.07.1967

UK

US

All You Need Is Love / Baby, You’re A Rich Man

Single

24.11.1967

27.11.1967

UK

US

Hello, Goodbey / I Am The Walrus

Single

27.11.1967

US

Magical Mystery Tour

LP / CD

08.12.1967

UK

Magical Mystery Tour

EP

26.12.1967

 

Magical Mystery Tour

Film

15.03.1968

18.03.1968

UK

US

Lady Madonna / The Inner Light

Single

17.07.1968

 

Yellow Submarine

Film

26.08.1968

30.08.1968

US

UK

Hey Jude / Revolution

Single

22.11.1968

25.11.1968

UK

US

The Beatles “Das weiße Album”

2 LP / 2 CD

13.01.1969

17.01.1969

UK

US

Yellow Submarine

LP / CD

11.04.1969

05.05.1969

UK

US

Get Back / Don’t Let Me Down

Single

30.05.1969

04.06.1969

UK

US

The Ballad Of John And Yoko / Old Brown Shoe

Single

26.09.1969

01.10.1969

UK

US

Abbey Road

LP / CD

06.10.1969

31.10.1969

US

UK

Something / Come Together

Single

.10.1969

 

In The Beginning

LP

26.02.1970

US

Hey Jude

LP

06.03.1970

11.03.1970

UK

US

Let It Be / You Know My Name (Look Up The Number)

Single

08.05.1970

18.05.1970

UK

US

Let It Be

LP / CD

11.05.1970

US

The Long And Winding Road / For You Blue

Single

13.05.1970

 

Let It Be

Film

02.04.1973

 

Beatles 1962 - 1966

2 LP / 2 CD

02.04.1973

 

Beatles 1967 - 1970

2 LP / 2 CD

05.03.1976

 

Single Boxed Set (Beinhaltet alle UK-Singles)

Single-Box

10.06.1976

 

Rock `n` Roll Music

2 LP

04.05.1977

 

The Beatles At The Hollywood Bowl

LP

25.05.1977

 

The Beatles Live! At The Star-Club In Hamburg, Germany, 1962

2 LP

19.11.1977

 

Love Songs

2 LP

12.10.1979

 

Rarities

LP

20.10.1980

 

The Beatles Ballads

LP

22.03.1982

24.05.1982

US

UK

The Beatles Movie Medley / I’m Happy Just To Dance With You

Single

29.03.1982

UK

Reel Music

LP

10.09.1982

 

The Complete Silver Beatles

LP

18.10.1982

UK

The Beatles: 20 Greatest Hits

LP

08.03.1988

 

Past Master I

CD

08.03.1988

 

Past Master II

CD

30.11.1994

 

The Beatles – Live At The BBC

2 LP / 2 CD

21.11.1995

 

The Beatles Anthology 1

2 LP / 2 CD

04.12.1995

 

Free As A Bird

Single / CD-Single

04.03.1996

 

Real Love

Single / CD-Single

18.03.1996

 

The Beatles Anthology 2

2 LP / 2 CD

28.10.1996

 

The Beatles Anthology 3

2 LP / 2 CD

14.09.1999

 

Yellow Submarine Songtrack

LP / CD / Video / DVD

13.11.2000

 

One

LP / CD

 

 

Anthology

5 DVD / Buch

17.11.2003

 

Let It Be . . . Naked

2 LP / 2 CD

03.02.2004

 

The First U.S. Visit

DVD

15.11.2004

 

The Capitol Albums Vol. 1

4 CD Box

31.03.2006

 

The Capitol Albums Vol. 2

4 CD Box

17.11.2006

 

LOVE

CD / DVD-Audio

09.09.2009

 

The Stereo Boxset

16 CD + 1 DVD-Box

09.09.2009

 

The Mono Boxset

13 CD-Box

09.09.2009

 

The Beatles Rock Band

Xbox360

 

 

Damit du in den vollen Genuss deiner Beatles CD’s, LP’s oder DVD’s kommst, ist es von enormer Wichtigkeit, dass deine Lautsprecher fachgerecht aufgestellt sind.

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David Messinger von Hi-Fi Aktiv ist bemüht seinen Kunden ein breites Basiswissen zu vermitteln, dabei geht er schonungslos mit allgemeinen Vorstellungen um und hinterfragt so manche Meinung die uns Konsumenten von der Hi-Fi Industrie eingehaucht wird.

 

Viel Spass

 

 

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Letztes Update: 25.09.2009