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Danke Paul für das einmalige Konzert am 2. Juni 2004 im Letzigrund Stadion in Zürich !

 

 

 

 

 

 

Das Konzert war "voll geil". Wir sind in der vordersten Reihe gestanden und haben das Konzert mega genossen. Paul war voll genial. So ein gutes Konzert habe ich schon lange nicht mehr von Ihm erlebt. Letztes Jahr in München war ein Unterhaltungsabend gegen dieses Konzert in Zürich.

Paul hat am Vorabend von seinem Konzert in Zürich beschlossen alle diese Sitzreihen vorne bei der Bühne zu entfernen das hat uns der Veranstalter von Goodnews erzählt damit die richtigen Fans vorne so richtig abrocken und sein Konzert voll reinziehen konnten. Genau so lieben wir unseren Paul, so muss ein Konzert sein.

Und wie schnell er unsere Schweizer Sprache reden konnte, das war unglaublich, wir haben recht gestaunt. Und fast ohne Akzent.

Wir haben Paul auch noch gesehen wie er mit seinem Mercedes in das Stadion hinein gefahren ist. Er hat uns zugezwinkert und gelacht als er unser riesen großes Plakat "Fans from Switzerland" gesehen hat. Das hat ihm sehr gut gefallen. Das war vor dem Soundcheck kurz vor 15:30 Uhr. Auch der Soundcheck war sehr beeindruckend gewesen. Wir konnten alles genau mitverfolgen.

Macca brachte die Sonne in den verregneten Zürcher Letzigrund und spielte sich zweieinhalb Stunden lang durch die größten Hits der Beatles und Wings.

Zwei Drittel der präsentierten Songs sind aus den Beatles Zeiten. Und dann sind da natürlich die unvergesslich zeitlosen Hits, die noch immer erschaudern lassen. Etwa zwei Drittel des Sets widmet sich Macca den Beatles und so wunderbare Songs wie "Got to Get You Into My Life" "We Can Work it Out", "For No One", "Penny Lane", "Back in the U.S.S.R." oder dem wunderschönen akustischen "Blackbird". Dazu kommen Wings- Hits wie "Live and Let Die" also alles in allem ein wirklich gelungenes Konzert.

Was soll man zu Paul McCartney nach diesem Abend noch sagen? Dass er wohl definitiv der größte noch lebende Popsänger und Komponist ist?

Pennylane

 

 

 

 

Leider war ich nicht so wie Pennylane rechtzeitig zum Anfang des Konzertes im Stadion. Es war ein sehr berührendes Konzert. Schon nur der Gedanke, dass da einer der Beatles vor einem steht lies mir eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Und dabei bekommen wir doch einen Bruchteil mit von dem was mit der „Beatles-Mania“ in den sechziger Jahren abgelaufen ist. Damals war ja diese Musik noch etwas neues, unbekanntes, im Gegensatz zu Heute wo wir mit neuen Trends überhäuft werden. Paul hat definitiv den „Spirit of the Beatles“ nach Zürich gebracht! Shine On Paul!

Ringgi

 

 

 

 

Nach 10 Tagen doch nun endlich noch mein Konzertbericht. Er ist auch in Englisch im Yahoo Forum McCartneyToo zu finden.

 

Ich kam am Nachmittag um 14:30 Uhr in Zürich, meiner Heimatstadt an. Ich bin im Quartier, wo das Letzigrund Stadion steht aufgewachsen, kenne mich da also einigermassen aus. Rund um das Stadion herrschte bereits reger Betrieb, der Verkehr stockte rundum und die Fans rannten in gespannter Erwartung umher. Die meisten der Fans warteten am Südeingang des Stadions, dort wo es zu den Stehplätzen im Innenraum und zur Osttribüne geht. Dort ist auch der VIP-Eingang, durch den die, die ein Ticket hatten, auch zum Soundcheck eingelassen wurden. Ich kaufte mir das obligate T-Shirt und das Tourbook und traf bald darauf bekannte Fans, die mit ihrem Plakat vor die Bühne gehen wollten. Ich selber wollte unbedingt den Soundcheck und das Konzert aufnehmen, weshalb ich rund ums Stadion ging, um mir dazu einen guten Platz zu suchen – ich hatte ja kein Ticket für den Soundcheck. Ich fand einen optimalen Platz ausserhalb des Stadions hinter der Osttribüne und den Sportplätzen.

Da ich noch kein Anzeichen für den Soundcheck vernahm und sowieso das Gerücht umging, McCartney habe Verspätung, der Soundcheck sei erst um 18:00 Uhr, schlenderte ich um das Stadion herum zur Nordseite. Dort sah ich plötzlich eine Menschenmenge und beim Trassee des Trams einen Holzbalken. Ich hatte sofort die Vermutung, dass dieser Balken zum Schutz für sensible Autos, die hier ausschwenken müssen hingelegt wurde. Die vielen Menschen waren denn auch fast alle Securities bis auf etwa 5 Personen, mich eingerechnet. Plötzlich wurden die Securities nervöser und drängten uns zurück und sagten, wenn ein Auto käme, sollten wir bitte nicht zum Auto hinrennen. Alles klar! Kurz darauf kam ein Polizeiauto mit Blaulicht und dahinter zwei Limousinen, in der ersten sass Paul McCartney im Fonds. Er winkte durch die getönte Scheibe, fuhr ganz langsam ins Stadion, wo er dann auch die Scheibe herunterliess. Es gab kein Durchkommen zu ihm, die Securities hielten mich zurück, aber immerhin: während sich die weiblichen Fans draussen umarmten, winkte mir Paul persönlich zu, für ein Autogramm auf dem Tourbook reichte es aber nicht und fürs Fotografieren war ich viel zu nervös, es ging ja auch alles so schnell.

 

 

Jetzt war Paul also da, der Soundcheck würde bald beginnen, deshalb ging ich an meinen Platz. Leider war ich zu langsam, denn er begann bereits mit einem "Intrumental Jam", bevor ich meinen Rekorder eingerichtet hatte. Als er dann "Coming Up" spielte, war auch ich bereit zur Aufnahme. Es war ein guter Platz, wenig Autolärm und wenig Publikumsgeräusche. Die Security, die regelmässig mit einem Hund patroullierte, merkte auch nichts vom Rekorder im Gebüsch und das Wetter war trocken und warm. Der Soundcheck war recht rockig: Honey Don’t, Matchbox, Summertime, C Moon, Happy Birthday/She's A Jolly Good Fellow (keine Ahnung, wer da Geburtstag feierte...), Celebration, Blue Moon Of Kentucky, San Francisco Bay Blues, I'll Follow The Sun, Blackbird, ein neuer Song mit dem Refrain "Just Wrong" (Paul auf der akustischen Gitarre, Stil der späten 50er-Jahre oder der frühen 60er), ein anderer neuer Song mit "Hold On To Your Precious Love" (Paul wahrscheinlich am Piano, der Song zuerst langsam, dann etwas schneller mit einer langen Reprise, die noch schneller wird), "Time For My Massage" Jam, dann eine sehr rhythmische Improvisation mit viel Schlagzeug und "Lady Madonna" zum Abschluss. Es war wie ein Extra-Konzert . Jedenfalls ging ich zufrieden weg, um mich erstmals zu erfrischen im nächsten Restaurant.

 

 

Da ich nicht ahnen konnte, wie locker die Security bei den Eingängen sein wird, brachte ich die aufgenommene Disk und die Digitalkamera zu Bekannten, um danach möglichst unauffällig zu sein. Meine Freundin war inzwischen auch eingetroffen und so liessen wir es uns noch gut gehen an den Verpflegungsständen vor dem Stadion, bevor wir uns beim Eingang M anstellten. Vor uns wurde gefilzt, was das Zeug hält und ich dachte mir schon die schlimmsten Szenen aus, wenn wir dran kämen. Wir streckten beide unsere Rucksäcke hin, ich öffnete meinen sogar dazu. Aber die Securities lachten nur und tasteten die Rucksäcke ab. Ihr habt ja bestimmt keine Waffen drin, oder? Natürlich! Nur Waffen! Hahaha! Und weiter ging es direkt ins Stadion ohne weitere Kontrollen. Der doppelte Rücken des Rucksackpolsters hatte sich als gutes Versteck erwiesen....

Drinnen begann dann die etwas kompliziertere Einrichtung des Aufnahmegerätes. Ich platzierte den Rekorder unter meiner Jacke und montierte das Mikrofon am Rucksack, den ich unter den Stuhl gelegt hatte. Immer wieder gingen Securities auf und ab und ich musste darauf achten, dass diese nichts von meiner Aktion bemerkten. Aber alles lief gut ab. Und so konnte ich gleich zu Beginn der Pre-Show meinen Rekorder laufen lassen.

 

 

Die Pre-Show begann früher, als ich erwartete, war dafür aber kürzer als letztes Jahr. Auf mich wirkte sie recht unterhaltsam, da es zwischendrin schon recht kniffelig war, aus welchem Song er nun ein Sample eingeflochten hatte, es waren nicht nur die Hits darunter! Optisch war diese Vorshow etwas weniger attraktiv als letztes Jahr.

Und dann: Jet! Was für ein Einstieg ins Konzert! McCartney rocks! Er ist doch noch der Alte geblieben. Das Publikum war sofort voll dabei, der Regen, der pünktlich eingesetzt hatte, war schnell vergessen. Ich sass derweil allerdings im Trockenen auf der Tribüne. Der zweite Song "Got To Get You Into My Life", ein Beatles-Lied war früher irgendwie rockiger rüber gekommen, auf mich wirkte er heute etwas "zahm”. Dafür ging nachher voll die Post ab bei "Flaming Pie". Oh Mann, du hast doch noch so viele rockige Songs im Repertoire! "All My Loving" durfte natürlich nicht fehlen, da kamen die Beatles-Fans voll auf die Rechnung, auch die, die vorher noch nicht gemerkt hatten, dass "Got To Get..." ein Beatles-Lied war. Und dann kam, was für mich immer der erste Höhepunkt ist: "Let Me Roll It". Ein wunderbarer, langer, langsamer aber doch rockiger Song. Wie auf den letzten Tourneen am Schluss noch mit der Coda "Foxy Lady" ergänzt. Ich schwelge und geniesse!

Was dann kam, war für mich das Erfreulichste: endlich Songs, die er noch nicht so oft oder noch gar nie live gespielt hat. Angefangen mit dem nicht sehr bekannten "You Won’t See Me" aus der LP "Rubber Soul" (1965), gefolgt von "She’s A Woman", einer B-Seite einer Single aus 1964. Dieses Lied hat er bisher nur "unplugged" live gespielt, heute mit voller Band. Wahrlich ein Riesen Vergnügen! Nach 40 Jahren noch so unverbraucht.

 

 

Danach waren die Balladen dran. "Maybe I’m Amazed" ist wahrscheinlich eines der besten Lieder, die Paul je geschrieben hat. Unglaublich, von seinem ersten Album "McCartney" (1970), damals hat er selber alle Instrumente gespielt und heute spielen die anderen sie und es tönt genau gleich – Note für Note! "The Long And Winding Road" könnte er für meinen Geschmack langsam aus dem Repertoire kippen, mich langweilt dieser Song inzwischen. Umso mehr freute ich mich über "In Spite Of All The Danger", meines Wissens die einzige Harrison-McCartney-Komposition überhaupt. Wirklich schön und auch ansprechend, wie er uns – das Publikum – für den Backgroundgesang mit einbezogen hat.

Bei "Blackbird" bewundere ich das immer gleiche, perfekte Gitarrenspiel. So sauber gespielt, obwohl er immer wieder über einige Bünde springen muss mit der rechten Hand. Allerdings nervt die immer gleiche Ansage zum Song, die er erst vor einigen Jahren "erfunden" hat langsam. "We Can Work It Out" hat mir "unplugged" besser gefallen, als noch die ganze Band mitspielen durfte. Und "Here Today" ist halt immer noch die Perle unter all seinen Songs, sowohl was den Text als auch die Musik anbelangt. Schön, dass er für die Hommage an George kein eigenes Lied gewählt hat, sondern eine Coverversion. "All Things Must Pass", geschrieben von George Harrison, von den Beatles 1969 noch verkannt und nicht ins Repertoire aufgenommen, dann aber auf der ersten Solo LP von George (das Triple Album "All Things Must Pass", 1970) sofort zum Klassiker avanciert, finde ich wesentlich passender als die Ukelele-Version von "Something", die er in der letzten Tournee drin hatte.

 

 

Und dann wieder etwas fürs Gemüt: zwei Songs, die er vorher live noch nicht aufgeführt hat: "I’ll Follow The Sun" und "For No One". Wunderbare Beatles-Lieder, etwas schnell gespielt, aber doch traumhaft. Die Reprise bei ersterem kommt überraschend und passt gut zum Wetter. Noch überraschender kommt sie nochmals nach dem zweiten Song. Nur schade, dass dies ein eingeübter Gag ist, den er schon in den südlichen Ländern bei schönem Wetter genau gleich gebracht hat.....

Nach der feinen Ballade "Calico Skies" folgte der Skiffle Song von der "Help!" LP (1965) "I've Just Seen A Face", der mich nach wie vor vom Hocker reisst mit seinem warmen akustischen Sound. "Eleanor Rigby" steht für mich auch langsam auf der Streichliste für die nächsten Konzerte. Doch dann ging es wieder rockiger zu und her: "Drive My Car", mit dem er 1993 seine Konzerte eröffnet hatte, "Penny Lane", "Get Back" mit schönen Soli, "Band On The Run" - wer kann da noch ruhig sitzen bleiben? - erst recht bei "Back In The USSR" und "Live And Let Die" mit dem exzellent inszenierten Feuerwerk. Zum Abschluss dieses Teiles die Hardrockversion von "I've Got A Feeling". Für mich schon fast zu hart geraten und die Gesangsparts von John Lennon wurden teilweise recht frei interpretiert, aber es haut trotzdem hin.

 

 

Nachdem er seinen "Massage Jam" der letzten Tournee etwas abgeändert hat, steht er nun vor "Lady Madonna". Letztes Jahr war er noch etwas unausgereift und an anderer Stelle der Konzerte integriert. "Hey Jude" bildete den Abschluss seines offiziellen Konzertes, bevor die beiden geplanten Zugaben folgten. Zum Glück machte er es diesmal nicht so lange, wie andere Jahre, der Song leiert langsam aus...

Die erste Zugabe besteht aus "Yesterday" und "Let It Be". OK, lass ich gelten, wenn ich auch finde, Paul sollte sich doch noch mal etwas Neues einfallen lassen, er hätte noch so viele Perlen im Rucksack! Die zweite Zugabe begann mit "I Saw Her Standing There" und führte zur Erstaufführung von "Helter Skelter" vom weissen Album von 1968. Da zeigt sich klar, wer Hardrock, Heavy Metal und diese Stile erfunden hat, lange bevor die Musikkritiker diese Wörter kannten! Für mich absolut das Highlight der Show, wenn auch (auf unserer Seite des Stadions) schlecht abgemischt, die Bässe überschlugen sich und die Stimmen waren zu leise eingestellt. Mit "Sergeant Pepper/The End" verabschiedete sich Paul mit einer Hymne, die besser nicht passen könnte.

Für mich war es ein Abend, der viel zu schnell vorbei ging. Paul in Hochform, die Band könnte passender nicht sein für sein Repertoire und die Stadiongrösse optimal. Die Stimmung empfand ich auch als sehr gut, trotz des Regens und anderer Stimmen, die uns Schweizer als zurückhaltend bewerten. Paul ging auch gut auf die Publikumsreaktionen ein und redete viel Schweizerdeutsch oder versuchte es wenigstens. Dabei fand ich nur "Jakob der Rabe" als deplatziert, der gehört nun mal einfach nach Deutschland und ist im Rahmen von Paul's Konzerten kalter Kaffee. Ich würde auf jeden Fall wieder gehen, wenn Paul in der Nähe spielt.

Peter

 

 

 

 

 

 

Konzertbericht aus Leipzig von Rosi und Berhard

 

Leipzig war sehr schön, die Stadt ist nach der Wende ganz toll restauriert worden und wir haben dort viel erlebt, vor allem rund um das MACCA - Konzert. Wir haben wieder nette Fans kennen gelernt und viel Insidersachen erfahren. In Leipzig selbst war viel mehr Werbung für das Konzert und die Berichterstattung in den Medien war auch besser. In den Leipziger Zeitungen gab es jeden Tag Berichte über Paul, auch ein Interview mit ihm! Das Wetter in Leipzig war eigentlich ganz gut, nur kurz vor dem Konzert hat es wieder angefangen zu regnen, aber das hat uns nicht weiter gestört! Das Konzert selbst war super von der Stimmung her, Paul ist über sich selbst hinausgewachsen!!!

Aber vielleicht von Anfang an: am Freitagnachmittag sind wir mal vor das Hotel "Fürstenhof" gebummelt, weil wir uns gedacht haben, dass Paul, wenn er in Leipzig übernachtet, dort ist. Und tatsächlich ER WAR DORT!!! Es war die gleiche Szenerie wie in München, das Hotel lag mitten in der Stadt und war nicht so abgeschirmt wie das Hotel Dolder. Deswegen waren die Bedingungen auch besser, man konnte näher an Paul und sein Gefolge heran, die Leute waren viel zugänglicher und die Security auch auskunftsfreudiger und insgesamt freundlicher als die in München! Wir stellten uns natürlich vor das Hotel und warteten, kamen dabei mit vielen Fans ins Gespräch! Dieses Mal dauerte es nicht so lange und PAUL KAM HERAUS. Er war sehr freundlich und winkte uns, wir riefen, dass wir Autogramme haben wollten, er zögerte einen Moment, schaute zu seinem Manager, dieser bedeutete ihm aber, dass er zum Soundcheck müsse, Paul zuckte mit den Schultern und machte ein Zeichen, was ich so verstand, dass er nach dem Konzert Autogramme geben würde! Auch die Jungs von der Band waren sehr nett, winkten und gaben zum Teil auch Autogramme, aber auf der anderen Seite, so dass wir keins bekamen! Es war aber wieder ganz toll, Paul und die Band so nah zu erleben!!!

Während des Konzerts war Bernhard in der 5. Reihe ganz vorne und ich habe mich hinten hingestellt, weil ich versuchen wollte, ein Autogramm zu bekommen! Nach der 1. Zugabe bin ich dann gegangen und mit der nächsten Strassenbahn zum Hotel Fürstenhof gefahren. Dies ging sehr flott, weil das Stadion in Leipzig nicht so weit ausserhalb liegt. Als ich vor dem Hotel ankam, standen schon viele Fans auf einer Seite des Hotels. Ich stellte mich auf die andere Seite, weil ich dachte, dort besser ein Autogramm zu bekommen, dann kam aber sofort Pauls Manager und fragte mich, ob ich ein Autogramm haben wolle, dann müsse ich mich auf die andere Seite stellen, nur dort gebe Paul Autogramme! Ich ging zur anderen Seite und stellte mich in die mittlerweile doch schon recht lange Schlange. Es wurde dann so organisiert, dass wir in Zweierreihen vortreten sollten, jeder sollte nur ein Autogramm bekommen, wir sollten keine Photos machen, sonst würde die ganze Aktion abgebrochen werden. Wir waren alle sehr aufgeregt, dann ging alles plötzlich ganz schnell. PAUL KAM MIT SEINER LIMOUSINE AN UND BEGANN SOFORT, AUTOGRAMME ZU SCHREIBEN! Manche wollten mehrere Autogramme haben, er gab aber jedem nur eins, so dass ich leider für Euch keine Autogramme bekommen konnte. Dann fotographierte plötzlich jemand, und der Manager wollte die Aktion schon abbrechen, Paul schrieb aber trotzdem weiter, dass war ganz schön aufregend! Ich rückte immer weiter vor, irgendwann sagte Paul: „another twenty“, ich zählte nach und war die 5. Letzte, mir fingen die Knie an zu zittern! DANN STAND ICH DIREKT VOR PAUL, GANZ NAH UND SAGTE:" HELLO"! ER SAH MIR IN DIE AUGEN UND SAGTE AUCH:"HELLO"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! MIR WURDE GANZ SCHWINDELIG! ER SIEHT IMMER NOCH SEHR GUT AUS; AUCH VON NAH; OBWOHL MAN IHM DIE ANSTRENGUNG DES KONZERTS SCHON ANSAH: ER SAH MÜDE AUS. ER UNTERSCHRIEB MIR MEIN AUTOGRAMM UND ICH SAH IHM WIEDER IN DIE AUGEN UND SAGTE: "THANK YOU VERY MUCH"!!! Dann ging ich nach hinten und war fix und fertig! Ich glaube ich strahlte über das ganze Gesicht!!! Auch alle anderen waren ganz glücklich! Es gab sogar welche, die ganz vorne standen und sich dann hinten nochmals anstellten und sogar noch ein Autogramm bekamen. Als Bernhard dann vom Konzert kam, sah er gleich, dass ich ein Autogramm bekommen hatte, ich konnte meine Freude nicht verbergen!!! Am nächsten Morgen im Hotel lernten wir beim Frühstück drei nette Fans kennen, Evelyn und Andreas aus Köln, Andreas schreibt Musikkritiken, und Willi aus Flensburg. Willi hat ein Hotel direkt an der Nordsee und hat dort ein Beatles- Zimmer eingerichtet. Er hat uns eingeladen, einmal in sein Hotel zu kommen, er würde uns dann sein Beatles-Zimmer geben! Diese drei haben uns dann ganz schön um das Autogramm beneidet, ich habe es Ihnen dann gezeigt, sie wollten es gar nicht mehr hergeben! Ich habe Ihnen dann versprechen müssen, dass wir Ihnen das Autogramm einscannen und zumailen, Willi will es in sein Beatles-Zimmer hängen!!!

Wir haben, nachdem wir uns von Willi, Andreas und Evelyn getrennt haben, noch einen tollen Nachmittag erlebt! Eigentlich wollten wir noch etwas Kultur erleben, konnten dann aber nicht in die Stadt gehen, ohne erneut am Hotel Fürstenhof vorbei zu schleichen! Und stellt Euch vor, wer noch dort war? Natürlich Paule mit Gefolge! Wir warteten vor dem Hotel, kamen wieder mit vielen netten Fans ins Gespräch, die wir schon am Vortag kennen gelernt hatten und plötzlich, schwupp, huschte Heather in Pauls Limousine, um dann eine Stunde später mit Einkaufstüten bepackt wieder ins Hotel zu huschen! In der Zwischenzeit spazierten alle möglichen Leute von Pauls Crew aus dem Hotel heraus, gingen in aller Seelenruhe in die Stadt oder unterhielten sich ausgiebig mit den Fans, die sie zum Teil schon von anderen Auftritten und von früher her kannten, z.B. der Gitarrentechniker von Paul, sein Leibwächter, sein Fahrer, der Tourmanager, sein Hof- und Leibfotograph, welcher auch die Tour-DVD erstellt, und noch andere, die wir nicht kannten!

Plötzlich, wir hätten es gar nicht bemerkt, wenn nicht eine Frau, mit der wir uns sehr angeregt unterhalten haben, "Brian" geschrieen hätte und ihr nachgelaufen wären, kam Brian aus dem Hotel spaziert, mit den Händen in den Taschen! Diese Frau haben wir am Vortag schon vor dem Hotel getroffen, und sie wollte unbedingt ein Autogramm von Brian, sie hatte ein riesiges Bild von ihm dabei! Wir rannten ihr hinterher und Brian hat jedem von uns ein Autogramm gegeben, ich habe Bernhard sogar fotographiert, wie er von Brian ein Autogramm bekam. Brian hat dann noch mit uns geplaudert, er war sehr nett, hat z.B. gesagt, dass wir ein tolles Publikum waren: "you were a great crowd", danach ging er in die Stadt. In der Zwischenzeit wurde der Bandbus beladen, war alles sehr interessant zum Zuschauen, als Brian wieder zurück war, kam die restliche Band heraus, und wir bekamen auch noch von Wix, von Rusty und von Abe und nochmals von Brian Autogramme! Dann fuhr die Band im Bus weg, kurz darauf kam Paule noch einmal persönlich vor das Hotel, hat gesagt, er müsse jetzt weiter und hat sich bei den Fans bedankt, es hätte ihm in Leipzig gut gefallen! Autogramme hat er leider nicht mehr geschrieben, das macht er ,wie wir jetzt wissen, wenn überhaupt, immer nach dem Konzert.

 

Eure Beatles- und Paul Fans

Rosi & Bernhard aus Worm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Letztes Update: 01.08.2004