Die Pink Floyd Fan’s und ihre Geschichten

 

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Wie bisst Du ein Pink Floyd Fan geworden?

Welche Konzerte hasst Du besucht?

Welches ist Dein Lieblings Album?

Deine Highlights und Geschichten?

Bist Du ein Sammler?

Bist Du in einem Fanclub?

usw.

sie begleiten mich seit mehr als 30 jahren

und tun sich immer wieder neu offenbaren

einzigartig wie sonst fast keine truppe

pink floyd ist auch darum eine super gruppe

tüfteln, versuchen und ausprobieren

monatelang über einfache riffs studieren

am schluss ist schlichte perfektion

dafür der wohlverdiente lohn

deshalb ist diese gruppe, ach wen wunderts

für mich der mozart des 20. jahrhunderts

 

syd barrett rief pink floyd ins leben

bloss stand er dank lsd bald wieder daneben

roger waters' inspirationen vergesse ich nie

doch ist david gilmour für mich das wahre genie

dabei sind auch nick mason und richard wright

und vollenden den sound für die ewigkeit

unverkennbar sind ihre klänge

als auch die wenigen gesänge

sphärisch, rockig, experimentell

und trotzdem top professionell

wegweisend und einfach brillant

drum sind sie wohl jedem bekannt

ihre live-auftritte sind schlicht legendär

weil immer wieder völlig spektakulär

musik und show derart genial zu verbinden

dabei das level ewig höher rauf zu winden

sie definieren die grenzen ständig auf's neue

auf dass man sich über den nächsten gig schon freue

 

the dark side of the moon

dieser sound lässt niemals ruhn

es zieht dich weg in andere sphären

dieser sound ist nicht zu erklären

er ist absolut fantastisch

ja sogar bombastisch

obwohl vor schier 30 jahren produziert

sie noch heute fast jeden fasziniert

 

pink floyd - the wall

das ist schlicht genial

roger waters hat sie fast alleine komponiert

die platte, die auf ihre eigene weise fasziniert

zuerst die musik, dann das konzert

das war schon jeden franken wert

erst dann wurde der film gedreht

normalerweise ist das umgekehrt

auch wenn die botschaft ein aufschrei ist

ist es alles andere als depressiver mist

 

wish you were here

diese zeilen widme ich nur dir

shine on you crazy diamond

da fliegen die gedanken bis zum mond

welcome to the machine

da bin ich weg und hin

have a cigar

einfach wunderbar

ich durfte mit dir älter werden

du beste aller platten auf erden

pink floyd ist mehr als eine leidenschaft

pink floyd geben in allen lebenslagen kraft

pink floyd ist energie aus plattenrillen

pink floyd bringt mehr als chemische pillen

pink floyd bringt in's leben freud

pink floyd ist schlicht pink floyd

 

19.03.2007, Beat, Schweiz, www.gmuender.tv

Unsere älteren Teenager-Freunde kamen vom Pink Floyd Konzert des 22.03.1974 in Colmar Frankreich zurück. Die Begeisterung dieses Konzertes schwingt bis heute in ihren Erzählungen. Es muss eine gewaltige Show gewesen sein. Die Zuschauer sassen auf den Mauern, niemand hatte mit einem so gewaltigen Völkerauflauf gerechnet, das Gelände platzte aus allen Nähten. Die Show übertraf die ganze Vorstellungskraft total. Der Pink Floyd Virus verbreitete sich rasant in der Uhrenstadt Grenchen. Vielleicht war auch Time von The Dark Side Of the Moon daran nicht unschuldig. In der Schule, waren die Floyd's ein fester Bestandteil des Musikunterrichts.

Wie auch immer...! 1975 entdeckte ich die LP Atom Heart Mother meiner Schwester. Ich hatte noch keine eigene LP aber zusammen mit meinem Schwesterherzchen teilte ich einen kleinen Plattenspieler. Der Deckel dieses Gerätes war der Lautsprecher und obwohl diese Ausstattung sehr primitiv war, spielte ich diese LP Tag für Tag, Nacht für Nacht. In unserem Freizeittreff, einer kleinen Garage hatte ich dazumal die Gelegenheit alle anderen Pink Floyd LP's zu lauschen. Unsere lieblings LP war die neu Erschienene Wish You Were Here und The Dark Side Of the Moon. Eigentlich hatten die Jungs die komplette Pink Floyd Sammlung in dieser Garage deponiert und diese schallte endlos lautstark durch das Quartier. Das alte Jugendzentrum war in dieser Zeit das nächste Lokal, welches daran glauben musste. Die Wände wurden über die ganze Länge kunstvoll mit dem Abbild des The Dark Side Of the Moon Cover’s bestrichen. Einige alte Postergruppen bereiteten uns viele gemütliche Stunden dazu voll Power Pink Floyd Sound. Zuhause immer noch ziemlich leise lief die LP Atom Heart Mother.

 

1977 an unserem 16. Geburtstag durfte ich mit meinem Freund das erste Mal an ein Konzert. Die Animals-Tour von Pink Floyd stand auf dem Programm. Ich erinnere mich noch genau, wie die Freunde, welche die Show am 3. Februar besuchten begeistert alle Details der Show haarklein erzählten. Da kam es mir unendlich lange vor noch bis zum Abend des 4. Februar’s warten zu müssen. Doch alles war gut organisiert, wir konnten mit den älteren Fans im Auto mitfahren und als Erinnerung bekam ich in der Pause das Pink Floyd Poster geschenkt. Die LP Animals hörte ich in unserer Garage das erste Mal. Doch so live... das war schon das höchste. Nach dem Gitarrensolo von Snowy White war es total um mich geschehen. Atom Heart Mother musste meiner ersten eigenen LP Animals weichen. Der alte Plattenspieler hatte mittlerweilen einen kleinen Wackelkontakt an den Kabeln zum Deckellautsprecher, doch mit vorsichtigem Hin und Herbewegen, gaben die Anschlusskabel genug Kontakt um die LP zu hören, unterbrach aber bei jeder kleinsten Erschütterung so zum Beispiel, wenn die Mutter die Tür öffnete um zu bekunden, dass ich leiser stellen müsse. Im Pop konnte ich bald darauf lesen, dass Pink Floyd nach dem Konzert einen grossen Sachschaden angerichtet hatte und die Schweiz den Floyd's einen Länderverweis verhängte. So hatten sie mit ihren 12 Tonnen Bühnenmaterial einen spektakulären Abgang.

Das Poster begleitete mich überall hin, bis mein zukünftiger Mann mein Heiligtum beim Umzug verschwinden liess. Das war für mich die Katastrophe, denn schon meine Mutter hatte doch damals alle meine Pop's auf den Müll geschmissen. Es war doch schon schlimm genug, dass ich Pink Floyd nur noch gelegentlich bei Freunden hören konnte, musste ich doch eines Tages auch noch feststellen, dass alle meine LP's entsorgt waren…

1998 war Snowy White mit seiner Soloband zu Gast in Grenchen. Dieses Konzert hat mir den Rest gegeben. Ich entschloss alles zu lernen, damit ich eine Fansite im Internet machen kann. 2006 besuchte ich das Live-Konzert von Snowy in Rubigen, die Roger Waters Show in Holland, Israel und Locarno und mit den Fotos ist auch die WebSite aufgeschaltet. Wie das Schicksal manchmal spielt, meine Cousine hat in einem kleinen französischen Schweizerdorf meine LP's bei einem Altwarenhändler entdeckt und sie vorbeigebracht. Ich hatte doch meinen Namen auf den Umschlag geschrieben und das ist ihr ins Auge gefallen. Ich kann mein Glück kaum fassen.

2007 werde ich hoffentlich die The Dark Side Of the Moon Show von Roger Waters in Zürich, Barcelona, Milano und Paris sehen.

Auf jeden Fall kann ich ohne diese Musik nicht leben und ich hänge heute wieder mehr mit meinen Freunden herum und die Musik von Pink Floyd, Roger Waters, David Gilmour und Snowy White klingen lautstark aus den Superboxen.

 

20.01.2007, Renate, Grenchen, Schweiz, www.snowywhitefanclub.com

Um ehrlich zu sein, bis 1979 war ich nicht der ganz große Pink Floyd Fan. Ich kannte zwar Dark Side Of The Moon (wer kannte Money nicht?) und auch Wish You Were Here (Shine On You Crazy Diamond wurde ja schon fast inflationär als Begleitmusik bei allen möglichen Luftaufnahmen im Fernsehen genutzt, z. B. gab's wohl kaum einen Bereicht über Segelfliegen oder etwas ähnliches der nicht von Pink Floyd Musik untermalt wurde), aber voll vom Stuhl gehauen hatte mich bis dahin ihre Musik noch nicht (ich hoffe ihr seht mir das nach - ich war gerade erst 15 geworden und gehörte somit nicht unbedingt zur Zielgruppe – meine Generation hörte damals die unsäglich schlechte Discomusik, zwar gut zum abzappeln aber ansonsten völlig belanglos).

 

Ich weiß noch genau, dass ich damals eine Rieseninvestition (gemessen an meinem Taschengeld) gemacht hatte. Ich hatte mir die Fleedwood Mac-Scheibe Tusk gekauft, weil ich den Titelsong so klasse fand. Das Album war großartig aufgemacht, aber bis auf Tusk nach meiner damaligen Ansicht nicht besonders spektakulär (Fleedwood Mac Fans werden mir hoffentlich verzeihen - ich beurteile die Qualität jetzt auch wieder etwas anders...). Ich hatte also meine Finanzen für ein Doppelalbum (die ja auch immer noch um einiges teurer waren als herkömmliche Scheiben) strapaziert, das meine Erwartungen enttäuscht hatte. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich einen Freund, dessen Pink Floyd Leidenschaft schon etwas ausgeprägter war. Im November kam dann Another Brick In The Wall (Part II) raus. Die Single lag auf jedem Plattenteller und egal zu welchem Kumpel man kam, immer stand das nackte Mauercover im Regal. Die Single Another Brick In The Wall (Part II) traf den damaligen Nerv der "Null-Bock-Generation" (und ein wenig discohaft war der Sound ja auch). Das Ding war so in, dass ich noch einmal alle finanziellen Kräfte mobilisieren musste um mir innerhalb eines Monats ein zweites Doppelalbum leisten zu können.

Als sich The Wall zum erstenmal auf dem Plattenteller drehte, war's um mich geschehen. So etwas hatte ich noch nie gehört. Die depressive Grundstimmung verwirrte mich zunächst, aber die Songs waren so genial abgemischt (mit all den Geräuschen), dass ich mich nicht daran satt hören konnte. Meine Lieblingsseite war damals übrigens Seite 3 mit Hey You, Nobody Home und Comfortably Numb. Seltsam war in dem Zusammenhang übrigens, das ich immer neue Kleinigkeiten (Töne, Stimmen, Geräusche usw.) wahrnahm, die mir so vorkamen, als hätte ich sie nie zuvor gehört. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mich mit meinem Freund darüber unterhalten habe, wie genial die Idee war am Anfang zu Mother dieses laute stöhnende Ausatmen aufzunehmen. Nichts hätte besser gepasst!

 

Ich habe angefangen alles zu lesen und jede Zeitschrift zu kaufen, in der irgend etwas von The Wall oder Pink Floyd zu lesen war. Meiner Sammelleidenschaft gerecht werdend, habe ich alles fein säuberlich ausgeschnitten und in einen großen Ordner gepackt. Das die Leidenschaft für diese Platte kein Strohfeuer war konnte man daran merken, dass ich mich einfach nicht satt hören konnte. Keine Ahnung wie oft ich die Platte bisher gehört habe. Als dann Pink Floyd mit der The Wall Show nach Deutschland kamen, hab ich noch am selben Tag als BILD titelte "Pink Floyd kommt mit The Wall zu uns" versucht eine Karte zu bekommen. Das ist mir auch geglückt. Die Show hat alles in den Schatten gestellt, was ich bis dahin gesehen habe.

 

Man konnte zwar die Presseberichte von den Shows in England und den USA verfolgen, aber was an diesem für mich immer noch denkwürdigen Abend geboten wurde überstieg alles was ich erwartet hatte. Das war die geilste Show, die ich bisher gesehen habe. Mal ganz abgesehen von den riesigen Marionetten, dem Lehrer, der Freundin und der Mutter, dem Modell eines Spitfire-Bombers, der quer durch die Halle flog und an der Mauer in einer großen Explosion zerschellte und den brillanten Toneffekten (die Musik und vor allem die Effekte kamen nicht nur von vorne sondern von allen Seiten aus der Halle), war für mich der beeindruckenste Moment als der berühmte "Marching Hammers"-Trickfilm von Gerald Scarfe über die größte Kinoleinwand die ich bis dahin gesehen hatte (die mittlerweile vollständige Mauer, 12 Meter hoch und 40 Meter breit!!!) flimmerte. Die laute, und dennoch klare und perfekte Musik konnte das dröhnende Geräusch der marschierenden Hämmer nicht überdecken. Das lag wohl daran, dass in der ganzen Halle kleine Bass-Boxen, die teilweise unter den Sitzreihen, aufgebaut waren, die Geräusche einer marschierenden Armee wiedergaben - so laut, dass man das Stampfen im Magen spüren konnte.

 

Die damalige Bezeichnung "Das Jahrhundertereignis" traf den Kern der Sache noch am Besten. Auch die späteren Pink Floyd Shows kamen an diese Show nicht mehr heran.

 

Ich habe niemals aufgehört alle Zeitungsartikel und Bücher in diesem Zusammenhang zu kaufen und in meinen Ordner einzufügen. 1982 kam dann der Film heraus und Gott sei Dank man hatte die Gerald Scarfe Trickfilme, die in der Show über die riesige Mauer flimmerten aufgenommen. Das waren die besten Trickfilme, die ich bis dahin gesehen hatte. Nicht dieser Disney-Stil, sondern Bilder von beängstigender Schönheit, großer Fantasie und großer Perfektion.

 

Besser konnte man die Musik visuell nicht unterstützen. Als 1983 das Video von Constantin Film rauskam (übrigens bis heute die einzigste Fassung des Films mit deutschen Untertiteln), habe ich die Verleihkassette gekauft, obwohl sie extrem teuer war. Ich glaube ich habe damals 280,- DM dafür bezahlt (das Kaufkassettengeschäft gab's damals noch nicht). Das Video habe ich dann kopiert und mir nur noch die Kopie angesehen, damit das teure Originalband nicht beansprucht wurde. Die Kassette habe übrigens immer noch und sie wurde maximal 3 mal abgespielt. Wie oft ich die Kopie angesehen habe, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen - unzählige mal.

 

Ehrensache, dass ich auch nach Berlin geflogen bin, als Roger Waters 1990 The Wall erneut aufführte. Ich habe ab 13:00 Uhr auf dem Potsdamer Platz in brütend heißer Sonne auf den Beginn des Konzertes gewartet (dass dann um 22:00 Uhr begonnen hat). Die technischen Problem habe ich natürlich auch mitbekommen und obwohl der Abend insgesamt großartig war, so bleibt doch ein schaler Nachgeschmack. Erstens war da eben nicht Pink Floyd sondern Roger Waters mit einer All-Star-Band aufgetreten und zweitens hatte ich ja auch den Vergleich zu Dortmund. Und obwohl der Aufwand wahrscheinlich nicht mehr steigerungsfähig war, war die Veranstaltung insgesamt nicht ganz so überzeugend. Allerdings muss ich heute sagen, das die Interpretation von Nobody Home mit dem zusätzlichen Gitarrensoli fast besser als das Original war. Übrigens: Ich finde es geradezu ein Verbrechen, dass man bei der Plattenproduktion 1979 auf das Stück What Shall We Do Now? verzichtet hat. Ja ich weiß - damals ging eben nicht mehr auf eine LP-Seite. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal so was wie einen "Directors Cut" - träumen darf man ja ;-) Als man dann 1999 die DVD und 2001 die Live LP Is There Anybody Out There? rausgebracht hat, war meine Welt wieder in Ordnung.

 

Tja, zwischenzeitlich war meine Sammlung auf zwei große, acht cm breite Ordner angewachsen und einiges konnte ich nicht unterbringen, weil ich es nur elektronisch auf dem PC besaß. Mich hat die ganze Zeit gewurmt, dass das Ganze so uneinheitlich war und ich habe mich dann hingesetzt und angefangen jeden Schnipsel aufzubereiten, Bilder ein zu scannen, Texte per OCR einzulesen, zu korrigieren und das Ganz in ein einheitliches Format zu bringen. Das Ergebnis liegt seit 2003 vor. Das (große) Pink Floyd The Wall eBook mit über 1300 Seiten. Der Aufwand so etwas zu machen ist enorm, es hat fast zwei Jahre gedauert, bis die erste Ausgabe fertig war und die "Final Version", die jetzt über meine Homepage als Original-CD-ROM (ja, keine billige CD-R oder CD-RW, sondern eine richtige CD-ROM!) angeboten wird, hat insgesamt eine Produktionszeit von vier Jahren und zwei Monaten hinter sich. Dazu muss man wissen, dass ich auch großes Augenmerk auf das Layout gelegt habe. Schließlich haben sich die vier (drei) Herren von Pink Floyd auch nie mit "billigen" und einfallslosen LP-/CD-Hüllen zufrieden gegeben.

Wenn ich jedoch gewusst hätte, wie hoch der Aufwand werden würde, hätte ich vermutlich nicht angefangen. Ich habe das The Wall eBook übriges ursprünglich nur für mich gemacht. Ein Freund hat mich überredet, das Teil auch anderen Pink Floyd Fans anzubieten. Jetzt verkaufe ich eine geringe Stückzahl hin und wieder über eBay. Der Preis für die CD-ROM beträgt knapp 20 Euro - ich glaube, das ist angemessen, wenn man den Aufwand und vor allem den Umfang bedenkt (es hat sich bisher auch noch kein Käufer darüber beschwert ;-) - Außerdem war es leider auch sehr kostspielig das Ding herzustellen und der Verkauf trägt dazu bei, dass die Kosten erträglich werden.

 

Falls jemand das The Wall eBook schon hat, würde mich übrigens riesig freuen, wenn Ihr mir kurz mitteilt, was Ihr von dem The Wall eBook haltet, was verbessert werden kann und was man noch aufnehmen könnte. Evtl. hat ja noch jemand von Euch einen Zeitungsschnipsel, der mir damals entgangen ist - obwohl das schon recht unwahrscheinlich ist - aber man weiß ja nie... Ich würde mich natürlich erkenntlich zeigen.

 

Ansonsten: Viel Spaß beim stöbern....

 

16.05.2004, Martin, Stürzelbach, Deutschland

Also bei mir fing das mit Pink Floyd 1975 an. Als "Ex-Ossie" hatte ich in jenem Jahr die sogenannte Jugendweihe. Damals waren eigentlich meine "Hör-Favoriten" Sweet, Glitter u.ä., also Bubble Gum- oder Glam- Rock. Bis mein damaliger Kumpel, Ende jenes Jahres die Wish You Were Here geschenkt bekam, von Verwandten aus dem Westen. Die zogen wir uns eines Tages rein und das war’s dann. Es war für mich damals das Hörerlebnis!

Ab dieser Zeit war ich ständig auf der Suche, Pink Floyd vom Radio oder ähnlichem aufzunehmen, so sammelte sich einiges auf Bändern/Kassetten an. Naja, dann kam ja bekannterweise 1989 die Wende (auch für mich). Habe mir dann alles nachgekauft was es bis dahin gab. Bin mittlerweile eifriger Plattenbörsengänger und ich denke mal - hab ne ansehnliche Sammlung was Pink Floyd betrifft und ne Macke (laut meiner Frau).

Also um es Kurz zumachen, Pink Floyd ist für mich nun seit fast 30 Jahren ein Lebensinhalt.

 

10.05.2004, Andreas, Berlin, Deutschland

Wie ich zu Pink Floyd gekommen bin ist allerdings nicht sonderlich spannend: Ich hab in der CD-Sammlung meiner älteren Schwester gestöbert und bin auf Wish You Were Here gestossen, und das Lied Wish You Were Here selber, hat's mir total angetan. Auf meinen nächsten Geburtstag bekam ich dann die Echoes-Compilation geschenkt, und ab dann war's um mich geschehen. Du siehst, sooooooo lange bin ich noch nicht bei den 'Freaks' dabei ;-)

 

04.05.2004, Delia, Thurgau, Schweiz

Also, wie bin ich ein Pink Floyd Fan geworden: Im Jahr 1999 traf ich auf die Pink Floyd Coverband PULS. Sofort fand ich die Musik spitze. Kannte bis dahin nur die kommerziellen Sachen von Pink Floyd. Danach veranstaltete ich mehrere Konzerte und las und hörte viel über Pink Floyd. Heute, nach 4 Jahren bin ich absolut davon überzeugt dass Pink Floyd, genau wie die Beatles eine neue Aera in der Musikgeschichte eingeläutet haben. Einfach genial. Mein Lieblings Song: Shine On You Crazy Diamond und The Great Gig In The Sky.

 

08.04.2004, Axel, Saarland, Deutschland

Wir schreiben das Jahr 1982, als ich ins Skilager unserer Schule ging. Den Abschiedsabend feierten wir, wie das so üblich war, mit einer Disco. Die Hits von diesem Abend waren fast ausschließlich von der Neuen Deutschen Welle (Trio, Spider Murphy Gang, Falco, Peter Schilling usw.) Doch mein erstes Zusammentreffen mit der Musik von Pink Floyd geschah dann am Morgen danach. Nach einer solchen Fete war für das ganze Lager das Aufstehen sehr mühsam und keiner wollte so richtig aus den Federn kriechen. So griff einer der Lagerleiter zur Stereo-Anlage, legte eine Kassette ein, die Lautstärke voll an den Anschlag! Durch das ganze Haus dröhnte Shine On You Crazy Diamond!

Als diese Klänge an mein Ohr kamen war es mit der Ruhe vorbei, ich war als erster unten und mußte wissen was das für Musik ist. Es war mehr als nur "das gefällt mir", diese Musik hat mich tief in der Seele berührt. Der Lagerleiter murmelte etwas von einer Band, die sich Pink Floyd nennen. Pink Floyd, wer ist denn das? So mußte ich natürlich die Platte, die sich Wish You Were Here nennt gleich haben. Meine erste LP, obwohl ich noch nicht einmal einen Plattenspieler besaß und auch meine Eltern keinen im Haus hatten. Deshalb mußte ich bei einem Schulfreund, der einen Bruder hatte, welcher einen Plattenspieler und ein Tapedeck besaß meine erste LP auf eine Kassette überspielen. Ich weiß nicht mehr ob ich die Kassette 1'000 oder 10'000 mal gehört habe.

Im Sommer 1982 lese ich in der Zeitung, dass ein Film in die Kinos kommt, er nennt sich The Wall und ist von meiner Lieblingsband. Zum Glück hat keiner bemerkt, dass ich erst 14 Jahre alt war. Der Film blieb mir ein Rätsel. Deshalb bin ich, als er bei uns im Dorfkino kam, noch einmal in die Vorstellung gegangen. Aber auch nach diesem zweiten mal konnte ich nicht viel von der Geschichte verstehen, aber schon nur die Musik hat mich vollauf begeistert.

Als ich dann mit 16 Jahren Konfirmiert wurde, gab es für mich nur eines: Eine Stereo-Anlage! Und mit dem Restlichen Geld kaufte ich mir Pink Floyd Platten. Meinen ganzen Lehrlingslohn habe ich in meine Plattensammlung gesteckt, bis ich alles hatte was es von Pink Floyd zu kaufen gab.

Im Jahr 1988 mußte ich dann in die Schweizer Armee einrücken. Dann kam die Nachricht: Pink Floyd kommen in die Schweiz! Ja das ist ja toll, nur kann ich hier nicht weg. Der Abend als Pink Floyd ihr Konzert in der Schweiz abgehalten haben, stand ich sehr deprimierend auf der Wache und habe leidend an das verpaßte Konzert gedacht. So vergingen einige Jahre, die Plattensammlung wurde durch CD's "ersetzt" und ständig war ich auf der Suche nach mir noch unbekanntem Material meiner Lieblingsband.

Dann kam im Jahr 1994 das Gerücht auf: Pink Floyd kommen in die Schweiz. Das Gerücht bestätigte sich dann auch, am 6. August 1994 war es soweit. Mein erstes und leider auch einziges Pink Floyd Konzert, das ich erlebte. Ich wußte ja, daß es etwas gigantisches wird, aber mit so etwas bombastischem habe ich dann doch nicht gerechnet. Es mußten dann wieder ein paar Jahre vergehen, bis Roger Waters am 11. Mai 2002 das Hallenstadion in Zürich erbeben ließ. Diesmal war ich natürlich auch mit dabei.

Und jetzt? Bin ich dabei meine Pink Floyd Webseite zu gestallten und erwarte sehnsüchtig die "neue" The Final Cut

 

17.03.2004, Ringgi, Schweiz

 

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Letztes Update: 19.03.2007